{"id":865,"date":"2021-02-07T11:44:58","date_gmt":"2021-02-07T11:44:58","guid":{"rendered":"https:\/\/well4africa.eu\/uncategorized\/well4africa-neigkeiten-und-jahresbericht-2020\/"},"modified":"2026-07-24T07:20:10","modified_gmt":"2026-07-24T07:20:10","slug":"well4africa-neigkeiten-und-jahresbericht-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/well4africa.eu\/de\/berichte\/well4africa-neigkeiten-und-jahresbericht-2020\/","title":{"rendered":"Well4Africa Neigkeiten und Jahresbericht 2020"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Liebe Br\u00fcder und Schwestern, Frieden und Gutes f\u00fcr Euch alle!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die soziale Initiative &#8222;Well4Africa&#8220; wurde als besondere Frucht des 3. Europ\u00e4ischen OFS- und YouFra-Kongresses geboren, der 2018 in Litauen stattfand. Da das Thema dieses Kongresses lautete: <em>&#8222;Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen&#8220; (Joh 7,\u00a038)<\/em> bestand der urspr\u00fcngliche Zweck dieser sozialen Initiative darin, konkrete Fr\u00fcchte zu tragen und sauberes Trinkwasser f\u00fcr drei Gemeinschaften in Uganda, Simbabwe und Malawi zu gew\u00e4hrleisten. Nach dem Kongress, als sie die engagierte Unterst\u00fctzung vieler nationaler OFS-Gemeinschaften sah, beschloss die CIOFS-Pr\u00e4sidentschaft, dass &#8222;Well4Africa&#8220; zu einem st\u00e4ndigen Projekt des gesamten Franziskanischen Weltordens werden sollte, und \u00fcbertrug die Verwaltung dem Nationalen Rat Litauens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bislang hat die Sozialinitiative des OFS 6 Wasserprojekte vollst\u00e4ndig umgesetzt und 2 weitere sind in Arbeit. &#8222;Well4Africa&#8220; hat bereits die Wasserprojekte Namane und St. Lawrence in Malawi, das Wasserprojekt Kihani in Uganda, das Wasserprojekt Sibi in Ghana, das Wasserprojekt Shisong in Kamerun und den Brunnen St. Peter in Masenyane, Simbabwe, fertiggestellt. Im Moment hat &#8222;Well4Africa&#8220; das Kongo-Wasserprojekt in Ghana in Arbeit und beginnt die Anfangsphase eines neuen Projekts im Mutemwa Leprosy Care Centre, Simbabwe. Dank der gemeinsamen Anstrengungen der franziskanischen Familie und aller Wohlt\u00e4ter*innen stellt sich die aktuelle finanzielle Situation von &#8222;Well4Africa&#8220; wie folgt dar:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gesamtbetrag, der seit Beginn der Sozialinitiative bis zum 15. Dezember 2020 gesammelt wurde: <strong>120.887,63 EUR<\/strong>;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gesamtbetrag, der f\u00fcr die Projekte ausgegeben wurde: <strong 87=\"\" 884=\"\" 63=\"\" eur=\"\" strong=\"\">;<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Verbleibender Betrag f\u00fcr kommende Projekte: <strong>33.003 EUR<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Neuigkeiten und Berichte der sozialen Initiative sind auf der Website <a href=\"http:\/\/well4africa.eu\/index.php\/de\/&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">well4africa.eu<\/a> verf\u00fcgbar. Wir stellen hiermit den Abschlussbericht \u00fcber &#8222;Well4Africa&#8220;-Projekte zur Verf\u00fcgung, die in diesem Jahr umgesetzt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>St. Lawrence Wasserprojekt in Malawi<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/01.jpg\" alt=\"\" class=\"pull-left\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"350\" \/>In der von Kapuzinern betreuten Gemeinde St. Lawrence in der Di\u00f6zese Zomba wurde das zweite &#8222;Well4Africa&#8220;-Wasserprojekt in Malawi realisiert. Das erste in Namane war ein einfaches Bohrloch mit manueller Pumpe. Das zweite Projekt umfasste ein Solarenergiesystem, eine elektrische Wasserpumpe und einen Wasserturm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pfarrei St. Lawrence von Brindisi liegt in einer abgelegenen Gegend der Di\u00f6zese Zomba, am Rande der Gemeinde von Zomba, der alten Hauptstadt Malawis. Die Menschen in der Umgebung der Pfarrei sind Subsistenzbauern, die Mais und Gem\u00fcse zum Leben anbauen. Die Pfarrei St.\u00a0Lawrence mit einer guten Anzahl von Mitgliedern des franziskanischen Weltordens war ein gerechtfertigter Ort f\u00fcr die Implementierung und den Unterhalt eines neuen Wasserprojekts, da &#8222;Well4Africa&#8220; normalerweise mit dem OFS oder anderen Zweigen der Franziskanischen Familie zusammenarbeitet und es den lokalen Gemeinden erm\u00f6glicht, selbst Wasserprojekte zu entwickeln, indem die Initiative sie lediglich mit finanziellen Mitteln und technischen Vorschl\u00e4gen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/06.jpg\" alt=\"\" class=\"pull-right\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"250\" \/>Das Wasserprojekt in St. Lawrence umfasste das Bohren des Bohrlochs, die Installation einer elektrischen Wasserpumpe, den Bau eines Pumpenhauses, die Installation eines Solarenergiesystems, das mit der elektrischen Pumpe verbunden ist, den Bau eines St\u00fctzger\u00fcsts, das zwei 5000-Liter-Wassertanks h\u00e4lt, und die Installation eines unterirdischen Rohrleitungssystems. Die Arbeiten wurden von Niho Systems vom 4. November 2019 bis zum 10. Februar 2020 durchgef\u00fchrt. Der Gesamtbetrag des Projekts belief sich auf <strong>12.839,44 EUR<\/strong>, was 10.464.143,60 malawischen Kwacha entspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bohrloch wurde am 4. November 2019 gebohrt. Der Auftragnehmer bohrte 73 Meter tief in den Boden und fand eine Wasserader, die 800 Liter Wasser pro Stunde liefert (diese Kapazit\u00e4t wurde in der trockensten Jahreszeit gemessen). W\u00e4hrend der Regenzeit erwarten die Einheimischen, dass dieses Bohrloch 1.000 Liter pro Stunde oder mehr liefert. Eine Wasserpumpe mit einer Kapazit\u00e4t von 2.200 Litern pro Stunde wurde installiert. Ein Pumpenhaus mit drei Solarzellen auf dem Dach wurde gebaut. Mit Hilfe dieser Solarpaneele werden die beiden Wassertanks in 5 Stunden gef\u00fcllt. Auch der Bau des St\u00fctzger\u00fcstes f\u00fcr die Wassertanks und die Verlegung der unterirdischen Rohre verlief reibungslos. Ein Video \u00fcber das Projekt findet ihr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gn5EQCFh0nQ&amp;feature=emb_logo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Moment profitieren etwa 85 Haushalte vom St. Lawrence Wasserprojekt. Am meisten profitieren Frauen und Kinder, die daf\u00fcr verantwortlich sind, Wasser zu ihren Familien zu bringen. Die Menschen vor Ort berichten, dass frisches und sauberes Wasser ihren Stress, ihre Krankheiten und ihr Leiden reduziert hat, mehr Hygiene, Gl\u00fcck und Hoffnung gebracht hat. Die Gemeinschaft hat den Geist des Teilens erlernt. Mehr als 1.000 Menschen k\u00f6nnten von dem Projekt profitieren, wenn das unterirdische Rohrsystem auf andere D\u00f6rfer ausgeweitet w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sibi-Wasserprojekt in Ghana<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/02.JPG\" alt=\"\" class=\"pull-right\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"350\" \/>Eine freudige Nachricht mitten in der Covid-19-Krise: das von der Sozialinitiative &#8222;Well4Africa&#8220; gesponserte Wasserbohrloch wurde am 9. Mai in der Gemeinde Sibi in Ghana gesegnet und eingeweiht. Eine aus Sicherheitsgr\u00fcnden kleine Gruppe von Gemeindevertretern nahm an der Feier teil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/03.JPG\" alt=\"\" class=\"pull-left\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"350\" \/>Sibi ist eine kleine Dorfgemeinschaft im Distrikt Nkwanta im \u00f6stlichen Teil von Ghana. Das Dorf z\u00e4hlt 320 Haushalte\/Grossfamilien, die von diesem Wasserprojekt profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Einheimischen sind Bauern. Das Dorf hatte vorher nur einen Brunnen. W\u00e4hrend der Regenzeit sammelten die Menschen Regenwasser, das von ihren D\u00e4chern herunterkam. Zu anderen Zeiten waren Frauen und Kinder gezwungen, Wasser von einem kleinen k\u00fcnstlichen Damm oder von anderen Stellen zu holen, wo das Wasser stehend, schlammig und nicht sicher zu trinken ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Brunnen wurde auf einem gespendeten Gel\u00e4nde gebohrt, das f\u00fcr die \u00f6rtliche Bev\u00f6lkerung leicht zug\u00e4nglich ist. Seine Pflege und Wartung ist den Kapuzinerbr\u00fcdern von Sibi und der \u00f6rtlichen Gruppe der Franziskanischen Jugend anvertraut, die dieses Wasserprojekt initiiert haben. Der f\u00fcr das Projekt gespendete Betrag betr\u00e4gt <strong>3804 EUR<\/strong>. Die Arbeiten wurden von &#8222;Global Tech Boreholes Limited&#8220; vom 03. M\u00e4rz &#8211; 01. Mai 2020 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>St. Peter&#8217;s Brunnen in Masenyane, Simbabwe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/05.jpg\" alt=\"\" class=\"pull-right\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"250\" \/>Urspr\u00fcnglich sollte das Projekt &#8222;Well4Africa&#8220; in der \u00f6stlichen Region von Simbabwe, Manicaland (Nehumambi, Murambinda), durchgef\u00fchrt werden, wurde aber aufgrund von Landproblemen in Murambinda eingestellt. Im Juni 2019 beschloss der Nationalrat des OFS Simbabwe, den Standort von Manicaland nach Matebeland (die westliche Region) zu verlegen. St. Michael&#8217;s Masenyane, eines der Au\u00dfenzentren der Our Lady of Fatima Mission, wurde als geeigneter Ort f\u00fcr die Umsetzung des Wasserprojekts &#8222;Well4Africa&#8220; ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Masenyane liegt 180 km von Bulawayo (zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt in Simbabwe) entfernt und geh\u00f6rt zur Di\u00f6zese Hwange. Die Di\u00f6zese Hwange f\u00e4llt in die 5. landwirtschaftliche Region (das trockenste Gebiet in Simbabwe), wo die Niederschl\u00e4ge sehr gering und die Temperaturen sehr hoch sind. Die Gemeindemitglieder des Dorfes Masenyane mussten fr\u00fcher mehr als 10 km f\u00fcr Wasser laufen und nutzten dabei oft ungesch\u00fctzte Wasserquellen, die sowohl von Menschen als auch von Tieren genutzt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/04.jpg\" alt=\"\" class=\"pull-left\" style=\"border: 10px solid white;\" st=\"\" michael=\"\" s=\"\" masenyane=\"\" das=\"\" von=\"\" den=\"\" kapuzinern=\"\" betreut=\"\" wird=\"\" ist=\"\" eines=\"\" der=\"\" zentren=\"\" in=\"\" denen=\"\" ofs=\"\" die=\"\" h=\"\" chste=\"\" anzahl=\"\" professen=\"\" hat=\"\" kapuzinerbr=\"\" haben=\"\" ein=\"\" grundst=\"\" ck=\"\" innerhalb=\"\" des=\"\" kirchengel=\"\" ndes=\"\" f=\"\" r=\"\" well4africa=\"\" -bohrloch=\"\" angeboten=\"\" allen=\"\" menschen=\"\" ofs-mitgliedern=\"\" katholiken=\"\" und=\"\" anderen=\"\" offensteht=\"\" aufgrund=\"\" covid-19-situation=\"\" mit=\"\" all=\"\" reisebeschr=\"\" nkungen=\"\" es=\"\" l=\"\" nger=\"\" gedauert=\"\" als=\"\" erwartet=\"\" dieses=\"\" projekt=\"\" realit=\"\" t=\"\" umzusetzen=\"\" installation=\"\" handbetriebenen=\"\" wasserbohrlochs=\"\" einen=\"\" zaun=\"\" garten=\"\" um=\"\" brunnen=\"\" finanziert=\"\" am=\"\" 15=\"\" juli=\"\" 2020=\"\" wurde=\"\" bohrung=\"\" bis=\"\" auf=\"\" 75=\"\" meter=\"\" tiefe=\"\" abgeschlossen=\"\" umfasste=\"\" vollst=\"\" ndige=\"\" verrohrung=\"\" bohrlochs=\"\" verkleidung=\"\" handpumpe=\"\" gem=\"\" nationalen=\"\" gesundheitsgesetzen=\"\" simbabwe=\"\" sollten=\"\" buschpumpen-bohrl=\"\" cher=\"\" wegen=\"\" verschiedener=\"\" krankheiten=\"\" gesichert=\"\" vor=\"\" tieren=\"\" gesch=\"\" tzt=\"\" werden=\"\" deshalb=\"\" 11=\"\" august=\"\" dem=\"\" fest=\"\" heiligen=\"\" klara=\"\" assisi=\"\" bohrloch=\"\" errichtet=\"\" einwohner=\"\" zeigten=\"\" ihre=\"\" einigkeit=\"\" ganze=\"\" gemeinde=\"\" engagierte=\"\" sich=\"\" zu=\"\" helfen=\"\" neben=\"\" rtliche=\"\" franziskanische=\"\" gemeinschaft=\"\" kleinen=\"\" anlegen=\"\" pflege=\"\" umwelt=\"\" diesem=\"\" gebiet=\"\" rdern=\"\" video=\"\" ber=\"\" a=\"\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=98Ux1PEXkew\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" width=\"450\" \/>hier verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 28. August wurde der Brunnen in Anwesenheit des Pfarrers der Pfarrei Unsere Liebe Frau von Fatima, der Kapuziner und der OFS-Mitglieder von St. Michael&#8217;s Masenyane gesegnet und dem Heiligen Petrus geweiht. Das Projekt wurde vom 4. Juni bis 28. August 2020 von Shiloh Borehole Drillers durchgef\u00fchrt. Der Gesamtbetrag des Projekts betrug <strong>10.620,40\u00a0USD<\/strong>. Die nachhaltige Wasserversorgung f\u00fcr die Menschen in Masenyane wird die Verf\u00fcgbarkeit, Zug\u00e4nglichkeit und Hygiene in diesem Gebiet verbessern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wasserprojekt Shisong in Kamerun<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/07.jpeg\" alt=\"\" class=\"pull-right\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"300\" \/>Ein weiteres &#8222;Well4Africa&#8220;-Projekt wurde im Dorf Shisong in der Nord-West-Region von Kamerun umgesetzt. Das Shisong-Wasserprojekt wurde in der OFS-Gemeinschaft St. Antonius von Padua umgesetzt. Am 1. November 2020 (Hochfest Allerheiligen) wurde das Wasserbohrloch in Shisong, das von der sozialen Initiative &#8222;Well4Africa&#8220; gesponsert wurde, in Anwesenheit von Fr. Andrew Ngah Soli, Delegierter des Bischofs, und Fr. Francis Bongajum Dor OFM Cap, Geistlicher Generalassistent, gesegnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die derzeitige sozio-politische Krise in Kamerun hat dazu gef\u00fchrt, dass der Zugang zu Wasser in diesem Teil des Landes schwierig ist und sich die Umsetzung des Wasserprojekts verz\u00f6gerte. Der andauernde Krieg in zwei englischen Regionen Kameruns hat Bau- und Elektromaterialien sehr teuer gemacht, da die Stra\u00dfen st\u00e4ndig blockiert sind. Auch der Import von billigeren Materialien wurde wegen des anhaltenden Krieges und der Covid-19-Pandemie ausgesetzt. Die meisten Arbeiter hatten Schwierigkeiten, sich aufgrund der st\u00e4ndigen Blockaden auf den Stra\u00dfen zu bewegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Arbeiten wurden von Februar bis Oktober 2020 von zwei Unternehmen durchgef\u00fchrt: Nkor Destiny Construction (f\u00fcr den Bau: Ringe des Bohrlochs und Bau des Tanks) und Est Francis And Bros Ltd (f\u00fcr die allgemeinen Elektro- und Sanit\u00e4rarbeiten). Die Spendensumme f\u00fcr das Projekt betrug <strong> 8.429,50 EUR<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/well4africa.eu\/wp-content\/uploads\/joomla-images\/MyImages\/General\/Report2020\/08.jpeg\" alt=\"\" class=\"pull-left\" style=\"border: 10px solid white;\" width=\"300\" \/>Das Projekt bestand darin, ein verst\u00e4rktes Wasserbohrloch zu bohren und es sowohl mit elektrischen als auch mit Handpumpen sowie einem Wasserspeicher von 6.000 Litern auszustatten. Die Tiefe des Bohrlochs betr\u00e4gt 12,5 Meter. Die Elektropumpe f\u00f6rdert das Wasser in einen hochgelegenen Wassertank, von wo aus es an verschiedene Stellen im Haus verteilt und \u00fcber ein Standrohr der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Die Handpumpe ist einfach gebaut und weitaus n\u00fctzlicher angesichts der st\u00e4ndigen Stromknappheit \u2013 Strom f\u00e4llt manchmal monatelang aus. F\u00fcr die Zukunft plant die Gemeinde die Installation von Solarzellen, um die elektrische Pumpe zu betreiben. Von den erhaltenen Geldern wurde ein kleiner Stand-by-Generator gekauft, um den Strommangel zu kompensieren. Die \u00f6rtliche OFS-Gemeinschaft bleibt die allgemeine Aufsicht \u00fcber den Shisong-Brunnen. Es ist geplant, ein Komitee mit Vertretern der regelm\u00e4\u00dfigen Nutzerfamilien zu bilden und Beitragss\u00e4tze f\u00fcr die regelm\u00e4\u00dfige Wartung des Brunnens festzulegen. Der gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Beitrag pro Familie liegt bei 1200 CFA-Francs (etwa 2 Euro).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Shisong hat in den letzten Jahren ohne Wasser gelitten. Mit dem Graben eines neuen Brunnens ist nun alle Nutznie\u00dfende dieses Wasserprojekts. Das Shisong-Projekt versorgt 50 Familien im Umkreis von etwa 1 km regelm\u00e4\u00dfig mit Trinkwasser. Weitere Nutznie\u00dfende sind die aufgrund der politischen Krisen intern vertriebenen Personen sowie die zahlreichen Patienten und Besuchende, die in das nahe gelegene Shisong General Hospital kommen. Am Stra\u00dfenrand ist ein Wasserhahn installiert, an dem sich alleVorbeigehenden kostenlos mit Wasser versorgen und die Fr\u00fcchte des &#8222;Well4Africa&#8220;-Projekts genie\u00dfen k\u00f6nnen. Diese regelm\u00e4\u00dfige Quelle von Trinkwasser ist in der Gegend von gro\u00dfer Notwendigkeit, besonders in der Trockenzeit, wenn das Wasser aufgrund des fehlenden Regens am knappsten ist und andere Quellen versiegen. Ein Video \u00fcber das Projekt findet ihr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nYL43MlCdWs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Laufende und neue Wasserprojekte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Umsetzung des zweiten &#8222;Well4Africa&#8220;-Wasserprojekts in Ghana, im Dorf Kongo im Bezirk Nabdam, hat begonnen. Es beinhaltet das Bohren eines Bohrlochs und die Installation einer elektrischen Pumpe, zweier gro\u00dfer Wassertanks und eines Rohrsystems, so dass sicheres Trinkwasser f\u00fcr die \u00f6rtliche Gemeinde und Tausende von Pilgernden, die zur Mariengrotte und dem von den Kapuzinern betriebenen Zentrum f\u00fcr spirituelle Erneuerung kommen, bequem zug\u00e4nglich ist. Die Spendensumme f\u00fcr das Projekt betr\u00e4gt 5.092 EUR. Im November erhielten wir die Nachricht, dass die Bohrung des Bohrlochs in Kongo abgeschlossen ist und es reichlich gutes und sauberes Wasser gibt. Nun m\u00fcssen noch die restlichen Arbeiten durchgef\u00fchrt werden, um das Projekt abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das neue &#8222;Well4Africa&#8220;-Wasserprojekt steht kurz vor dem Start im Mutemwa Leprosy Care Centre, das im Mashonaland, in der \u00f6stlichen Provinz von Simbabwe, liegt. Das Zentrum wird von der John Bradburne Memorial Society unterst\u00fctzt, die im Gedenken an den OFS-Bruder aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich gegr\u00fcndet wurde. Der Seligsprechungsprozess von John Bradburne OFS, der sich um Leprakranke k\u00fcmmerte und w\u00e4hrend des simbabwischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieges get\u00f6tet wurde, ist im Gange. Da diese Organisation auf unserem gemeinsamen franziskanischen Charisma basiert, hat &#8222;Well4Africa&#8220; beschlossen, das Wasserprojekt im Mutemwa Lepra Care Centre zu finanzieren und die stabile Versorgung der Gemeinde mit sauberem Wasser sicherzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Well4Africa&#8220; hat k\u00fcrzlich neue Anfragen aus Kenia und der Demokratischen Republik Kongo erhalten und ist bereit, neue Antr\u00e4ge aus englisch, franz\u00f6sisch und portugiesisch sprechenden L\u00e4ndern in Afrika anzunehmen. Das Ziel der sozialen Initiative &#8222;Well4Africa&#8220; ist es, Brunnen in afrikanischen Gebieten zu installieren, in denen der Franziskanische Welt-Orden pr\u00e4sent ist, um Schwester Wasser zu den durstigen Menschen zu bringen und die lokale Bev\u00f6lkerung mit sauberem und frischem Wasser zu versorgen, was es Frauen und Kindern erm\u00f6glichen w\u00fcrde, lange Wege zu vermeiden, um diese wichtige und essentielle Ressource aus Quellen zu holen, die in vielen F\u00e4llen armselig, knapp und verschmutzt sind. &#8222;Well4Africa&#8220;-Bewerbungskriterien und Richtlinien findet ihr <a href=\"http:\/\/well4africa.eu\/index.php\/who-we-are\/application-criteria-and-guidelines\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Neuerungen im &#8222;Well4Africa&#8220;-Koordinations-Team<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00f6chten dar\u00fcber informieren, dass es in diesem Jahr einige Ver\u00e4nderungen in der &#8222;Well4Africa&#8220;-Koordination gegeben hat. Das aktuelle internationale Koordinationsteam besteht aus den folgenden Mitgliedern: Virginija Mickute OFS (Litauen), Hauptkoordinatorin der Sozialinitiative; Attilio Galimberti OFS (Italien), Koordinator f\u00fcr die technische Umsetzung der Projekte; Jennifer Harrington OFS (S\u00fcdafrika), verantwortlich f\u00fcr die Kommunikation mit englischsprachigen L\u00e4ndern in Afrika; Michel Janian OFS (Libanon), verantwortlich f\u00fcr die Kommunikation mit den franz\u00f6sischsprachigen L\u00e4ndern in Afrika; Nadia Rudolf von Rohr, OFS (Schweiz), Koordinatorin der mehrsprachigen \u00dcbersetzungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige der nationalen OFS-Gemeinschaften haben ihre &#8222;Well4Africa&#8220;-Kontakte nach L\u00e4ndern zugeordnet. Die Kontaktliste ist <a href=\"http:\/\/www.well4africa.eu\/index.php\/de\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> verf\u00fcgbar. Wir bitten Euch, diese zu \u00fcberarbeiten und die Daten (angegebene Person und E-Mail) Eurer nationalen Fraternit\u00e4t zu best\u00e4tigen. Neue Kontaktpersonen nach L\u00e4ndern sind sehr willkommen, um unserem Team beizutreten, damit wir weiterhin Spenden f\u00fcr diese wichtige Mission sammeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chten wir unsere Dankbarkeit f\u00fcr Eure geschwisterliche Mitarbeit in dieser sozialen Initiative ausdr\u00fccken, die in einem Geist mit der ganzen katholischen Kirche verbunden ist. Nach der Lekt\u00fcre des Dokuments <em>&#8222;Aqua fons vitae: Orientierungshilfen zum Wasser, Symbol des Schreis der Armen und des Schreis der Erde&#8220;,<\/em>das 2020 vom Dikasterium zur F\u00f6rderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung herausgegeben wurde, im Monat Mai haben wir an Kardinal Peter K. A. Turkson, Pr\u00e4fekt des Dikasteriums, geschrieben und ihn um seinen Segen und seine Schirmherrschaft f\u00fcr &#8222;Well4Africa&#8220;, die soziale Initiative des OFS, gebeten. Seine Eminenz Kardinal Turkson war so freundlich, uns zu antworten, wie es sein Brief zeigt, und seine Ermutigung zu diesem sch\u00f6nen franziskanischen Engagement und seinen Dank an alle &#8222;Well4Africa&#8220;-G\u00f6nner auszudr\u00fccken sowie, wenn angebracht, vorzuschlagen, die Ortskirche durch ihre Bisch\u00f6fe im Rahmen der &#8222;Well4Africa&#8220;-Wasserprojekte einzubeziehen. Es ist ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die soziale Initiative &#8222;Well4Africa&#8220;, der uns den Weg zu einer aktiveren Zusammenarbeit mit den Ortskirchen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent \u00f6ffnet. Dank sei Gott!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Br\u00fcder und Schwestern, in der Bibel ist ein Brunnen der Ort, an dem man mehr als nur Wasser findet. <em>Der Jakobs Brunnen war dort. Jesus, m\u00fcde von seiner Reise, setzte sich dort an den Brunnen. Es war um die Mittagszeit. Eine Frau aus Samarien kam, um Wasser zu sch\u00f6pfen. Jesus sagte zu ihr: &#8222;Gib mir zu trinken.&#8220; (Johannes 4,6-7).<\/em> Ein Brunnen ist der Ort, an dem Christus jedem Menschen begegnet. Er ist es, der uns zuerst sucht und uns um etwas zu trinken bittet. Jesus sucht und d\u00fcrstet nach uns! Gott d\u00fcrstet, damit jeder von uns nach ihm d\u00fcrstet. Lasst uns von ganzem Herzen nach Jesus d\u00fcrsten und lasst uns ihm mit unseren Gebeten und konkreten Taten der Liebe zu trinken geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Mit geschwisterlichem Gru\u00df,<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Virginija Mickute OFS<br \/>Nationale Ministerin und internationale R\u00e4tin der OFS in Litauen<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Attilio Galimberti OFS<br \/>Ratsmitglied der CIOFS-Pr\u00e4sidentschaftr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Litauen, 17. Dezember, 2020<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Liebe Br\u00fcder und Schwestern, Frieden und Gutes f\u00fcr Euch alle! 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