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Das Dorf Shisong liegt in der nordwestlichen Region Kameruns. Es beherbergt eine Herz-Jesu-Pfarrei und ist berühmt für das Vorhandensein eines katholischen Allgemeinkrankenhauses und eines Herzzentrums, die beide von den säkularen Franziskanerinnen der St.-Antonius-Gemeinschaft geleitet werden. Durch die Präsenz des Allgemeinen Krankenhauses und des Herzzentrums von Shisong beherbergt das Dorf neben den Einwohnern auch viele Patienten, Pflegepersonal und Besuchende.

Die gegenwärtige soziopolitische Krise in Kamerun hat zur Vertreibung vieler Menschen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes geführt und die ohnehin schon schwierige Situation des Wasserzugangs in diesem Landesteil noch verschlimmert.

Viele Familien und Vertriebene haben einen weiten Weg zurückgelegt, um sich Trinkwasser zu beschaffen. In der Trockenzeit verschlimmert sich die Situation aufgrund der begrenzten Quellen und der uneinheitlichen Wasserversorgung noch weiter. Die franziskanische Laiengemeinschaft von Shisong startete deshalb ein Projekt, das die Trinkwasserversorgung von etwa 50 lokalen Familien, Patienten und Binnenvertriebenen zum Ziel hat.

Das Projekt besteht aus dem Bohren eines verstärkten Wasserbohrlochs, der Ausrüstung mit elektrischen und Handpumpen sowie einem Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 6000 Litern. Der Brunnen und das Reservoir werden auf einem Stück Land der Gemeinde St. Antonius neben der Pfarrei und in der Nähe des Dorfzentrums errichtet, das für alle Bewohner leicht erreichbar ist.