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Kongo ist eine Dorfgemeinschaft im Distrikt Nabdam in der nordöstlichen Region Ghanas mit rund 150 Haushalten. Es ist auch Sitz eines von Kapuzinern geleiteten Zentrums für geistliche Erneuerung (SRC). Das SRC besteht aus der Kirche der Unbefleckten Empfängnis, einem Exerzitienzentrum und einer Mariengrotte und ist somit ein beliebter Wallfahrtsort. Zweimal im Jahr, während der großen Feiern (Fest der Muttergottes von Lourdes und Mariä Himmelfahrt), zieht es bis zu 5.000 Pilger an.

In der Gegend gibt es zwei Wasserbohrlöcher mit Handpumpen. Während der Sommersaison reicht die Wasserversorgung jedoch nicht für die gesamte Gemeinde aus. Die Menschen müssen zwei oder mehr Kilometer zu Fuß gehen, um Wasser zu holen. Das Problem ist während der Pilgertage noch akuter: Abgesehen von langen Schlangen, die auf Wasser warten, reicht es oft nicht aus, um den täglichen Bedarf der Pilger zu decken.

Im Rahmen des Projekts sollen ein Bohrloch gebohrt und eine elektrische Pumpe, zwei große Wassertanks und ein Rohrsystem installiert werden, damit sowohl die lokale Bevölkerung als auch Tausende von Pilger bequem Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Kapuzinerbrüder und die lokale katholische Gemeinschaft werden für die Überwachung der Umsetzung des Projekts und danach für die Wartung der Anlage verantwortlich sein.

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